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geschrieben am: 21. Juni 2022

Interna: „Der Kontakt mit Menschen: Das ist mein Ding!“

Jetzt ist unsere Dienstälteste an der Reihe: Alexandra Praml erzählt uns und Ihnen von ihrer Zeit bei Bott.

Liebe Alex, heute wollen wir dich unseren Gästen etwas näher vorstellen – dabei bist du ja wirklich ein Urgestein, im freundlichsten Sinne des Wortes. Seit wann arbeitest du gleich für uns?

Seit 2003 – da habt ihr mir gesagt, dass Hagen Verstärkung im Büro brauchen könnte.

Stimmt. Aber du warst ja eigentlich „in festen Händen“ – wie konnten wir dich überzeugen, zu uns zu wechseln?

Ihr hattet ein sehr starkes Argument: Ich durfte meinen Hund mit auf die Arbeit bringen! Außerdem schlägt mein Herz ja seit jeher für die Touristik, bevor ich Mutter geworden bin, war ich auch Reiseleiterin. Deshalb klang der Job bei euch sehr verlockend – und ich war ja dann auch 17 Jahre bei euch immer so 20 Stunden die Woche im Büro.

Dabei kennen wir uns ja schon viel länger – erzähl doch unseren Gästen mal ein bisschen aus unserer Historie.

Ja, in der Tat, wir kennen uns schon ewig. Ich hab ja sogar mit Hagen Abitur gemacht, dann haben wir lange in der gleichen Straße gewohnt. Doch zu einer Freundschaft wurde das alles erst durch unsere Kinder, denn als ich 1996 meinen Sohn entbunden habe, kam mir auf der Station Birgit entgegen, die 12 Stunden nach mir ihre Tochter auf die Welt gebracht hatte. Sowas verbindet auf der Stelle und wir haben in den nächsten Jahren unglaublich viel zusammen mit Kind und Kegel unternommen.

Erinnerst du dich noch an deine Anfänge bei uns? Wo standen wir da gerade?

Bott war zu dem Zeitpunkt hauptsächlich in der Bus-Vermietung unterwegs, aber ein paar wenige Reise hattet ihr auch schon organisiert. Ich erinnere mich noch sehr gut an den ersten „Katalog“, den ich machen durfte: Eine Din A4-Seite, zweimal gefaltet, vorne drauf der gemalte Bus und im Innenteil drei Reisen in kurzen Worten beschrieben.

(lacht) Stimmt – das waren unsere Anfänge. Wahnsinn, wie sich das entwickelt hat, oder? Gerade die Kataloge, die haben sich ja schon mächtig weiterentwickelt. Größtenteils auch dank dir. Sie wurden auf jeden Fall immer dicker, nicht wahr?

Ja, und immer aufwändiger. Das konnten wir bald nicht mehr allein machen und holten uns Hilfe. So ein Katalog ist ja wirklich ein umfassendes Werk, jede Reise will schön beschrieben sein, du brauchst passende Bilder und dann muss natürlich auch jeder Buchstabe, aber vor allem jede Zahl stimmen. Genauigkeit und Präzision sind so wichtig, und das braucht seine Zeit. Meistens habe ich alle Inhalte in die gestalteten Vorlagen eingefügt. Eine Zeitlang haben wir es dann ganz ausgelagert und seit Corona, als Geld knapp und Zeit reichlich vorhanden war, habe ich ihn dann zum ersten Mal komplett ohne fremde Hilfe gestaltet. Seither haben wir die A5-Quer-Kataloge.

Corona war wirklich ein heftiger Einschnitt für unsere gesamte Branche. Wie hast du diese Zeit erlebt?

Meine Aufgaben haben sich sehr gewandelt. Früher hatte ich viel Kontakt mit unseren Gästen. Oder mit dem Graphiker. Oder der IT. Jetzt habe ich viel allein gemacht, was einerseits schön war – denn ich gestalte gerne und überlege mir gerne schöne Formulierungen, die Lust auf unsere Reisen machen. Andererseits hat mir der Kontakt zu Menschen auf die Dauer doch ganz schön gefehlt.

Das war dann auch der Grund, dass du andere Wege beschritten hast, richtig?

Genau. Ihr wisst ja, dass mein Herz nicht nur für die Touristik, sondern auch für Hunde schlägt. Und als ich die Möglichkeit bekam, als Hundetrainerin zu arbeiten, konnte ich nicht Nein sagen.

Was genau machst du als Hundetrainerin?

Ich erkläre den Menschen ihren Hund und versuche, sie auf der gemeinsamen Reise durch ihr Mensch-Hunde-Dasein zu begleiten und da auf einen guten Weg zu bringen. Ich gebe beispielsweise Tipps, wie sie ihren Vierbeiner am geschicktesten erziehen.

Wir konnten deine Entscheidung gut verstehen – und sind gleichzeitig sehr froh, dass du uns auf Minijob-Basis erhalten geblieben bist und die Kataloge weiterhin aus deiner Hand kommen.

Darüber bin ich auch froh. Denn das Gestalten macht mir ja viel Freude und es gefällt mir, den Leuten mit Worten und Bildern eine Idee zu geben, was sie auf der Reise erwartet.

Was gehört zu deinen schönsten Erinnerungen aus deiner bisherigen Bott-Zeit?

Oh, beispielsweise diese größeren Rundreisen, die wir eine Zeitlang gemacht haben, etwa nach Irland oder Schottland. Da bin ich als Reiseleitung mitgefahren, das war echt toll. Aber auch so Kleinigkeiten wie etwa die berühmten Bottschen Picknicks. Wir haben ja auf den Reisen oft Halbpension und müssen uns für mittags was überlegen. Ein Restaurant für eine große Gruppe ist nicht immer leicht zu finden und dauert oft auch sehr lange. Deshalb haben wir immer mal wieder einfach ein Picknick gemacht, hatten einige Sachen dabei, haben andere dazu gekauft. Das kam so gut bei den Gästen an und alle haben ganz unkompliziert mitgeholfen. Sowas gibt es einfach nicht bei anderen Reiseunternehmern.

Was würdest du sagen, zeichnet unsere Gäste sonst noch aus?

Es sind unternehmungslustige und freundliche Menschen, die uns vertrauen. Die wissen, dass sie bei uns gut aufgehoben sind. Die den Busfahrer kennen. Und die wissen, dass sie sich darauf verlassen können, dass wir immer unser Bestes geben werden, damit die Reise für sie schön wird.

Wie schaust du in die Zukunft?

Ich kann mir gut vorstellen, meine beiden großen Leidenschaften, also die Hunde und die Touristik, weiter so Hand in Hand koexistieren dürfen. Das würde mir gefallen!

Uns auch, liebe Alex! Danke für das Gespräch!

 

 

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